LEHREN

Radha und Krishna zu dienen ist unser Dharma, die Natur unserer Seele
Radha und Krishna zu dienen ist unser Dharma, die Natur unserer Seele

Über den Heiligen Namen

 

Chanten der Transzendentalen Klangschwingung

 

Hare Krishna Hare Krishna Krishna Krishna Hare Hare

Hare Rama Hare Rama Rama Rama Hare Hare

 

Hare Krishna Maha Mantra
Japa by Example ein Mantra.mp3
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Japa
Japa

Über den Heiligen Namen von
A.C. Bhaktivedanta Swami Prabhupada


» ... diese einfachste Methode der Meditation ist für dieses Zeitalter empfohlen.
Auch durch praktische Erfahrung kann man sehen, daß man durch
das Chanten dieses maha-mantra oder des >großen Gesanges zur Befreiung<
eine transzendentale Ekstase verspüren kann, die aus dem spirituellen
Bereich herabkommt...

Die transzendentale Schwingung, die durch das Chanten von Hare Krishna Hare Krishna Krishna Krishna Hare Hare Hare Rama Hare Rama Rama Rama Hare Hare entsteht, ist die erhabene Methode, unser transzendentales Bewußtsein wiederzubeleben. Als lebendige spirituelle Seelen sind wir alle ursprünglich Krishna-bewußte Wesen, doch durch unsere Gemeinschaft mit der Materie, die seit unvordenklicher Zeit besteht, ist unser Bewußtsein jetzt durch die materielle Atmosphäre verzerrt. Die materielle Atmosphäre, in der wir jetzt leben, wird als maya oder Illusion bezeichnet. Maya bedeutet >das, was nicht ist<. Und was ist diese Illusion? Die Illusion ist, daß wir alle versuchen, Herren der materiellen Natur zu sein, während wir uns in Wirklichkeit in der Gewalt ihrer strengen Gesetze befinden. Wenn ein Diener künstlich versucht, den allmächtigen Meister nachzuahmen, sagt man von ihm, er sei in Illusion. Wir versuchen die Schätze der materiellen Natur auszubeuten, doch in Wirklichkeit werden wir mehr und mehr von ihr abhängig. Dieser illusorische Kampf gegen die materielle Natur kann sogleich beendet werden, wenn wir unser eigenes Krishna-Bewußtsein wiederbeleben.


Hare Krishna Hare Krishna Krishna Krishna Hare Hare Hare ist der transzendentale
Vorgang, dieses ursprüngliche Bewußtsein wiederzubeleben. Indem wir diese transzendentale Schwingung chanten, können wir alle unheilbringenden Dinge in unserem Herzen fortwaschen. Das Grundprinzip all dieser unglückbringenden Dinge ist das falsche Bewußtsein, daß ich der Herr all dessen bin, was ich sehe.


Krishna-Bewußtsein ist keine künstliche Beeinflussung des Geistes. Dieses Bewußtsein ist die ursprüngliche natürliche Energie des Lebewesens. Wenn wir diese transzendentale Schwingung hören, wird dieses Bewußtsein wiederbelebt.


Diese einfachste Methode der Meditation ist für das gegenwärtige Zeitalter empfohlen. Auch durch praktische Erfahrung können wir sehen, daß man durch das Chanten des maha-mantra oder des großen Gesanges zur Befreiung sogleich eine transzendentale Ekstase verspüren kann, die aus dem spirituellen Bereich herabkommt. Im materiellen Bewußtsein sind wir eifrig darum bemüht, unsere Sinne zu befriedigen, als befänden
wir uns auf der niederen, tierischen Stufe. Wenn man ein wenig über der Stufe der Sinnenbefriedigung steht, befaßt man sich mit gedanklicher Spekulation, um aus dem materiellen Gefängnis herauszukommen. Ein wenig über dieser spekulativen Stufe, wenn man intelligent genug ist, versucht man, die höchste Ursache aller Ursachen - innerhalb und außerhalb aller Dinge - herauszufinden. Wenn man sich tatsächlich auf der Ebene spiritueller Verwirklichung befindet, nachdem man die Stufen der Sinne, des Geistes und der Intelligenz hinter sich gelassen hat, hat man die transzendentale Ebene erreicht. Das Chanten des Hare-Krishna-mantra kommt von der spirituellen Ebene, und daher steht diese Klangschwingung über allen unteren Bewußtseinsstufen, nämlich der sinnlichen, der gedanklichen und der intellektuellen. Es ist daher nicht notwendig, die Sprache des mantra zu verstehen, noch bedarf es gedanklicher Spekulation, noch irgendeiner intellektuellen Uberlegung, um diesen maha-mantra zu chanten. Er kommt von selbst, von der spirituellen Ebene, und daher kann jeder an diesem Chanten teilnehmen, ohne irgendwelche Qualifikation mitzubringen. Auf einer fortgeschritteneren Stufe wird natürlich erwartet, daß man kraft spirituellen Verständnisses keine Vergehen begeht.


Am Anfang mögen sich nicht alle transzendentalen Ekstasen, die acht an der Zahl sind, manifestieren. Es sind dies: (1) Erstarren, als sei man stumm, (2) Schweißausbruch, (3) Sichaufrichten der Körperhaare, (4) Brechen der Stimme, (5) Zittern, (7) Weinen in Ekstase und (8) Trance. Aber es besteht kein Zweifel darüber, daß man sogleich auf die spirituelle Ebene gelangt, wenn man eine Weile chantet. Das erste Merkmal hierfür ist, daß man den Drang hat, zum Chanten des mantra zu tanzen. Wir haben dies praktisch gesehen. Sogar ein Kind kann an dem Chanten und Tanzen teilnehmen.


Natürlich dauert es bei jemandem, der zu stark in das materielle Leben verstrickt ist, ein wenig länger, auf diese Stufe zu kommen; doch selbst solch ein materiell verunreinigter Mensch wird sehr schnell auf die spirituelle Ebene erhoben. Wenn der mantra von einem reinen Geweihten des Herren in Liebe gechantet wird, hat er auf die Hörer die größte Wirkung, und daher sollte dieses Chanten von den Lippen eines reinen Geweihten des Helm gehört werden, so daß eine sofortige Wirkung erzielt werden kann. Soweit wie möglich sollte man das Chanten von den Lippen Nichtgottgeweihter vermeiden. Milch, die von den Lippen einer Schlange berührt wurde, hat eine vergiftende Wirkung.


Das Wort Hara ist eine Anredeform der Energie des Herrn, und die Worte Krishna und Rama sind Anredeformen des Herrn Selbst. Sowohl Krishna, als auch Rama bedeuteten >die höchste Freude<, und Hara ist die höchste Freudenenergie des Herrn, die sich im Vokativ zu Hare verändert. Die höchste Freudenenergie des Herrn hilft uns, den Herrn zu erreichen.

 

Die materielle Energie, maya genannt, ist ebenfalls eine der vielen Energien des Herrn, und wir, die Lebewesen, sind ebenfalls eine Energie, nämlich die marginale Energie des Herrn. Die Lebewesen sind der materiellen Energie übergeordnet. Wenn die höhere Energie mit der niederen Energie in Berührung ist, entsteht eine unvereinbare Situation; doch wenn die höhere marginale Energie mit der höheren Energie, Hara in Verbindung ist, befindet sie sich in ihrem glücklichen, normalen Zustand.


Diese drei Wörter, nämlich Hare, Krishna und Rama, sind die transzendentalen Samen des maha-mantra. Das Chanten ist ein spiritueller Anruf an den Herrn und Seine Energie, die bedingte Seele zu beschützen. Dieses Chanten ist gen au wie das Weinen eines Kindes nach seiner Mutter.

 

Mutter Hara hilft dem Gottgeweihten, die Gnade des höchsten Vaters, Hari oder
Krishna, zu erreichen, und der Herr offenbart sich dem Gottgeweihten, der
diesen mantra aufrichtig chantet.
Kein anderes Mittel spiritueller Erkenntnis ist in diesem Zeitalter des Streites
und der Heuchelei so wirksam wie das Chanten des maha-mantra:

 

Hare Krishna Hare Krishna Krishna Krishna Hare Hare

Hare Rama Hare Rama Rama Rama Hare Hare.

 

(Srila Prabhupada in »Die Schönheit des Selbst«)