SPIRITUELLE WELT

Beschreibung von Goloka

Im Srimad-Bhagavatam finden wir Beschreibungen von Sri Krishnas ewigem Zuhause, wie etwa diese:

 

„Goloka, auch Vrindavana genannt, ist immer voller Kühe. In Vrindavana gibt es viele Wasserfälle, von denen ständig Wasser fließt, und ihr Rauschen klingt so lieblich, dass es das Zirpen der Grillen übertönt. Und weil überall Wasser fließt, schwelgtt der ganze Vrindavana-Wald stets in lebendigem Grün.


Die Einwohner von Vrindavana wurden niemals von hohen Sommertemperaturen und sengender Hitze geplagt. Die Seen von Vrindavana sind von grünem Gras umgeben, und auf ihnen blühen verschiedenartige Lotosblumen, deren duftender Blütenstaub von den sanften Winden, die in Vrindavana wehen, überallhin getragen wird.


Vrindavana ist ein unbeschreiblich schöner Ort. Zu jeder Jahreszeit blühen dort Blumen, und sogar verschiedenartig gezeichnete Rehe sind dort anzutreffen. Die Vögel zwitschern, die Pfauen rufen und tanzen, die Bienen summen, und die Kuckucke singen mit wohlklingenden Stimmen in fünf verschiedenen Tönen.


Oft zog Krsna, der Quell aller Freude, auf Seiner Flöte spielend und begleitet von Seinem älteren Bruder Balarama und von den anderen Kuhirtenjungen und ihren Kühen, in den schönen Wald von Vridavana, um Sich an der friedvollen Idylle zu erfreuen. Sie liefen zwischen den Bäumen hindurch, die voll von frischgewachsenen Blättern waren und deren Blüten Pfauenfedern ähnelten. Sie trugen Girlanden aus diesen Blüten und bemalten sich gegenseitig mit safranfarbener Kreide. Manchmal tanzten und sangen Sie gemeinsam, und manchmal rangen sie auch miteinander. Während Krsna tanzte, sangen einige Kuhhirtenjungen dazu, und andere spielten auf ihren Flöten. Manche bliesen Büffelhörner oder klatschten in die Hände und priesen dabei Krsna: „Lieber Bruder, Du tanzt so wunderbar.“ – aus A.C. Bhaktivedanta Swami: „Das Krsna-Buch“, Kapitel 18